Milchpumpe Test & Ratgeber – Der beste Milchpumpe Ratgeber

Auf Milchpumpe 24 bieten wir euch umfangreiche und unabhängige Tests und Vergleiche. Neben den zum Teil sehr ausführlichen Testberichten geben wir auch viele nützliche Tipps zum Thema. Alle Tipps und Tests sind dabei 100% unabhängig, 100% fair und 100% kompetent.

Testsieger elektrische Milchpumpe:

lasinoh
  • Lansinoh 54050
  • Aktueller Preis: EUR 80,09
  • Handlich und leicht, besonders leise
  • 2-Phasen-Technologie mit 6 Saugstärkestufen
Philips Avent SCF332
  • Philips Avent SCF332/01
  • Aktueller Preis: EUR 89,90
  • Sanfter Stimulationsmodus und 3 Abpumpeinstellungen
  • Weiches Massagekissen für ein angenehmes Gefühl
Medela Swing
  • Medela Swing
  • Aktueller Preis: EUR 149,95
  • Verschiedene Vakuumstufen und Einstellungen
  • Flexibel für das Abpumpen zuhause oder unterwegs

 

Testsieger Handmilchpumpe:

Lansinoh 50252
  • Lansinoh 50252
  • Aktueller Preis: EUR 34,00
  • Leises und effektives Pumpen
  • Geeignet für Geschirrspüler
Madela Harmony Handmilchpumpe
  • Medela Harmony
  • Aktueller Preis: EUR 39,65
  • Leichtgewicht
  • 2-Phase Expression Technologie
Philips Avent SCF33020
  • Philips Avent SCF330
  • Aktueller Preis: EUR 28,55
  • Einzigartiges Design
  • angenehmes, natürliches Abpumpen

 

Was ist eine Milchpumpe?

Mit einer Milchpumpe (Brustpumpe) kann elektrisch oder handbetrieben Muttermilch aus der Brust der Mutter abgepumpt werden. Dabei gibt es viele Gründe warum Mütter Milch abpumpen. Nach den Strapazen der Schwangerschaft gilt es für viele Mütter etwas zu entspannen oder einfach zeitlich flexibel zu sein. So kann dank der Milchpumpe am Gläschen Sekt am Abend nicht schaden, wenn vorher die Milch für den Folgetag abgepumpt wird.

Auch eine Betreuung durch die Großeltern kann so problemlos gewährleistet werden, ohne dass der kleine Sprössling auf seine Muttermilch verzichten muss. Weitere Gründe für die Verwendung einer Milchpumpe sind aber auch:

  • Milchstau
  • Flachbrustwarzen

  • Hohlbrustwarzen
  • Saugschwäche des Baby

Die Funktion ist relativ einfach. Jede Brustpumpe hat einen Silikon oder Latex Aufsatz, welcher auf die Brust platziert wird. Mit Hilfe einer Pumpe wird dann die Muttermilch aus dem Busen abgepumpt und in eine kleine Babyflasche gefüllt. Je nachdem, ob man sich für eine elektrische Milchpumpe oder eine Handmilchpumpe entschieden hat erfolgt das Abpumpen eben manuell oder automatisch. Durch den erzeugten Pumpendruck, bzw. Unterdruck wird ein Säugen des Säuglings simuliert. Dies hat viele Vorteile, aber auch Nachteile.

Vorteile und Nachteile der Milchpumpe

Die Vorteile sind vor allem:

  • Flexibilität und Entlastung der Brust:  Durch das Abpumpen der Muttermilch kann ein kleiner Vorrat angelegt werden und die Mutter ist bei den Stillzeiten des Babys völlig flexible.
  • Verhinderung eines Milchstaus und Anregung der Milchproduktion
  • Schonung des Busens bspw. bei durch das Stillen bedingten Entzündungen der Brustwarzen
  • Entlastung des Busens auch bei überschüssiger Milchproduktion

Jedoch gibt es auch Nachteile:

  • Muttermilch abpumpen ist immer mit Aufwand verbunden
  • Bei Lagerung der Muttermilch im Kühlschrank, muss diese vor dem Stillen wieder erhitzt werden
  • Möglich Saugverwirrung des Kindes, eine Babyflasche hat ein anderes Saugverhalten als eine Brust
  • Muttermilch muss richtig aufbewahrt werden

Handmilchpumpe oder elektrische Milchpumpe?

milchpumpe testBei einer Milchpumpe unterscheidet man diejenigen, die elektrisch betrieben werden und diejenigen, die manuell betrieben werden. Es gibt bis auf deren Funktionsweise wenige Unterschiede. Unterm Strich bleibt es eine Entscheidung der eigenen Vorlieben und des Preises. Handmilchpumpen sind etwas aufwändiger in der Anwendung. Dafür sind sie im Vergleich zur elektrischen Milchpumpe aber auch günstiger. Einige manuelle Pumpen benötigen durchaus etwas Kraftaufwand bis die Muttermilch aus dem Busen gepumpt wird.

Elektrische Milchpumpen haben den Vorteil dass diese leichter zu bedienen sind und keine Kraft aufgewendet werden muss. Die meisten elektrischen Brustpumpen sind darüber hinaus so eingestellt dass sie das Saugen des Babys simulieren. Medizinisch gesehen liegt die elektrische Milchpumpe damit im Vorteil.

Ein weiterer Vorteil der elektrischen Pumpe ist das Mietmodell. Wird beispielsweise eine Saugschwäche des Säuglings diagnostiziert bezuschusst die Krankenkasse häufig die Mietkosten der Pumpe. Weiterhin arbeitet die elektrische Variante zyklisch. Das heißt, dass im ersten Schritt mittels Unterdruck die Milchproduktion angeregt wird, um im zweiten Schritt tatsächlich Muttermilch abzupumpen. Dies ist besonders schonend für den Busen. Nachteil ist, dass bei manchen Modellen die Saugstärke nicht individuell eingestellt werden kann.

Ist das Abpumpen ein Ersatz fürs Stillen?

Eine Brustpumpeist sicher kein Grund gänzlich aufs Stillen zu verzichten. Jedoch ist sie als Ergänzung durchaus zu empfehlen. Gerade in Bezug auf die oben genannten Vorteile sind Milchpumpen (elektrisch oder handbetrieben) absolut sinnvoll.

Wie lange ist die abgepumpte Muttermilch haltbar?

Bei Zimmertemperatur kann die Muttermilch bis zu 12 Stunden aufbewahrt werden, im Kühlschrank 3 Tage und gefroren bis zu 3 Monate. Es empfiehlt sich aber immer die Muttermilch so kurz wie möglich aufzubewahren.

Welche ist die Richtige für mich?

muttermilch abpumpenDie richtige Milchpumpe kann nur jede Mutter für sich bestimmen. Hier ist es eine Frage der persönlichen Vorlieben. Wichtige Faktoren, die mir selbst bei der Auswahl geholfen haben, sind der Preis und das Zubehör sowie die Kundenmeinungen auf Amazon.

Viele Hersteller haben nützliches Zubehör im Lieferumfang. Flaschen zur Aufbewahrung, Tragetaschen oder einen Mikrowellenbeutel sind hier nur einige Beispiele. Besonders wichtig ist, dass alle Teile desinfiziert werden können, um so Keime in der Muttermilch zu vermeiden. Viele weitere Kriterien und Qualitätsmerkmale findest du in unserem Milchpumpe Test.

Geschichte, Funktionsweise & Hersteller

Geschichte

Carl Braunscheidt erfand die erste mechanische Milchpumpe. Die erste elektrische Milchpumpe wurde 1927 patentiert. Die Hintergründe hierfür waren vielfältig. Vor allem aber wurde die Brustpumpe erfunden, da es immer wieder Mütter gab, die nicht stillen konnten. Nicht nur hatten viele Säuglinge Probleme, auch gab es zu dieser Zeit häufiger Entzündungen als heute.

Wir haben alle Aspekte ausführlich beleuchtet. Hier gibt es mehr zu den Themen Milchpumpe Test, elektrische Milchpumpe, Handmilchpumpe und Ratgeber.

Funktionsweise

Hauptbestandteile sind der Trichter aus Latex oder Silikon und die Pumpe selbst. Beim Trichter ist vor allem darauf zu achten, dass dieser entsprechend der Größe der Brustwarzen ausgewählt werden sollte. Der falsche Trichter kann zu Rötungen und Entzündungen führen, wobei im schlimmsten Fall abgestillt werden muss.

Die Bezugsquellen sind vielfältig. Eine Milchpumpe, egal ob elektrisch oder manuell, bekommst Du im Internet oder auch in Apotheken oder Drogerien. Ebenso gibt es die Möglichkeit eine Milchpumpe an einer Verleihstation auszuleihen. Apotheken, Frauenärzte oder auch Hebammen fundieren dabei als Verleihstationen.

Muttermilch aufbewahrenVor jeder Anwendung der Milchpumpe sollten Sie diese sterilisieren und ihre Hände gründlich reinigen. Ebenso sollte die Pumpe nach der Anwendung erneut einer Sterilisation unterzogen werden. Nur so kann ein keimfreies Abpumpen garantiert werden. Darüber hinaus kann durch Wärme die Brust auf das Abpumpen vorbereiten werden. Heiße Duschen regen die Milch im Busenförmlich an. Dies hilft nicht nur beim Abpumpen durch die Milchpumpe, sondern auch beim Stillen des Babys. Auch ein Massieren des Busens mit zwei Fingern in einer kreisförmigen Bewegung hilft die Milch in der Brust fürs Stillen und Abpumpen vorzubereiten.

Egal ob manuell, elektrisch oder traditionelles Stillen – während des Stillens des Babys oder des Abpumpen mittels Pumpe muss der Oberkörper nach vorne gebeugt werden. Bei vorgebeugtem Oberkörper schießt die Milch automatisch in die Busen der Mütter. Weiterhin sollte die Milchpumpe vor dem Abpumpen angefeuchtet werden.

Bei der Verwendung einer manuellen Handpumpe kann es nun losgehen. Bei einer elektrischen Milchpumpe sollte vorab noch die Saugstärke eingestellt werden, wenn möglich. Je nach Lieferumfang sind bereits Babyflaschen, in die die Milch gefüllt werden kann, der Milchpumpe beigelegt. Es gilt, weder manuell, noch elektronisch, sollte das Abpumpen schmerzfrei sein. Von Vorteil ist auch das sogenannte wechselseitige Abpumpen der Brüste.

Fazit: Egal ob traditionelles Stillen des Babys, manuelle Handpumpe oder elektrische Milchpumpe – nach der Schwangerschaft hat sich die Mutter etwas Flexibilität absolut verdient. Milchpumpen bieten genau diese Flexibilität im Vergleich zum normalen Stillen des Babys.

Hersteller

Gängige Hersteller von Milchpumpen sind vor allen:

Medela: Medela ist ein etablierter Hersteller von Milchpumpen. Auch doppelseitige und besonders kompakte Pumpen gehören zum Sortiment.

Philips: Philips stellt qualitativ sehr hochwertige Milchpumpen her. Manuelle Handpumpen gibt es bereits ab 30 €, für elektrische darf man bis zu 500 € auf Amazon ausgeben.

Lansinoh: Lansinoh Handpumpen sind robust und qualitativ hochwertig. Auch hier bekommt man Einsteigermodelle ab 25 bei Amazon.

NUK: NUK ist die richtige Adresse für Allergiker. Der Hersteller achtet auf verträgliche Materialien.

Ardo: Ardo ist besonders auf medizinische Milchpumpen spezialisiert. Manuelle Handpumpen finden sich weniger im Sortiment. Ardo hat sich auf die elektrische Milchpumpe spezialisiert.

Avent: Avent blickt auf lange Erfahrung zurück und stellt ebenso sehr schöne und Busen schonende Milchpumpen an.

Welche Milchpumpe die Richtige für Mütter und ihre Babys ist muss jeder für sich entscheiden.

Von Muttis, für Muttis

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